Pandemie
So trifft Corona Deutschland und Großbritannien
Die Infektionsrate bezogen auf 100.000 Einwohner steigt in Großbritannien zuletzt rasant an. Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und der Johns Hopkins University. Die Rate für Deutschland verharrt derzeit stabil unter der 400er-Marke. Ob dies so bleibt, oder ob Deutschland eine ähnliche Entwicklung wie in Großbritannien bevorsteht, hängt vermutlich unter anderem davon ab, wie schnell sich neue Mutationen des Coronavirus hierzulande wird ausbreiten können. Möglicherweise kann es der Bundes- und den Länderregierungen gelingen, mit einem weiter verschärften Lockdown die Fallzahlen zu reduzieren bzw. deren Ansteigen zu verhindern.
Im Dezember vergangenen Jahres wurde bekannt, dass in Großbritannien eine neue Version des Coronavirus Sars-CoV-2 im Süden Englands für eine Welle von Infektionen sorgt. Sie solle nach Informationen der britischen Regierung deutlich ansteckender sein als ältere Virus-Varianten. Die Gesamtzahl der Todesfälle ist in Großbritannien derzeit mehr als doppelt so hoch wie die in Deutschland. Ursächlich für die unterschiedliche Entwicklung seit vergangenem Herbst ist laut Experten neben den Virusmutationen auch der Umstand, dass auf der Insel zu Beginn der Pandemie noch relativ lange Großveranstaltungen stattfanden und die Schulen geöffnet blieben. Zudem gehört die britische Hauptstadt London mit über 9 Millionen Einwohnern zu den größten Städten Europas und zeichnet sich durch hohe soziale Durchmischung im öffentlichen Verkehrsnetz aus. Hier konnte sich das Virus relativ leicht verbreiten.
Beschreibung
Die Grafik zeigt die 14-Tages-Rate der neu gemeldeten COVID-19-Fälle pro 100 000 Einwohner.
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